Freitag, 31. August 2012

Tag 53 - exploring gili T by bike

heute haben wir mal wieder ausgeschlafen und sind dann so um 10 aufgewacht und haben uns auf unseren balkon gechillt um mit hadi zu tratschen. Er hat uns dann 2 lombok coffees serviert die wir genuesslich geschluerft haben. Also wir muessen echt zugeben, dass der garnicht so schlecht ist! Schmeckt zwar nicht wirklich nach kaffee und wird schwarz getrunken aber trotzdem hat ers uns irgendwie angetan :)
Den morgendlichen cappuccino kann er aber trotz allem nicht ersetzen und so haben wir uns fertig gemacht und sind ab zum beach house restaurant auf einen cappuccino spaziert und haben das wifi dort ausgenuetzt um mails zu checken und blog zu posten. Heute abend werden wirs wieder mal im internet cafe probieren und versuchen ein paar fotos upzuloaden.
drueckt uns die daumen! :)

Wir sind dann wieder aufs zimmer und haben ein bisschen gelesen und weiter mit hadi ueber alles moegliche geredet. Er probier uns immer indonesisch beizubringen und langsam beherrschen wir die basiscs sogar schon ziemlich gut!

Um 2 haben wir dann beschlossen uns bikes zu mieten und mal die insel zu umrunden. Gesagt - getan!
auf gings zum bike rental freund der uns dann mit 2 ziemlich abgenutzten fahrraedern ausgestattet hat. Die bremsen haben bei uns beiden ueberhaupt nicht funktioniert, aber fuer was hat man denn fuesse - mit denen laessts sich zwar unelegant aber auch gut bremsen :)
die ersten paar meter bis zum ende des villages is es eigentlich eh noch gut gegangen, abgesehen davon dass es ein ziemlicher slalom war weil man andauernd fussgaengern und pferdekutschen ausweichen musste.
Wie das village aber dann aufgehoert hat fing der lustige teil an - die strasse bestand dann nur noch aus sand, so dass wir die raeder die meiste zeit schieben mussten. Aber sogar das war echt anstrengend weil die sich immer so in den sand reingegraben haben dass man seine armmuskulatur ziemlich fordern musste um die bikes vorwaerts zu pushen. Nach 15 min haben wir den ersten stop eingelegt und uns fluchend und erschoepft an den strand gechillt. Wir haben uns echt ueberlegt die bikes dort stehenzulassen und den rest zu fuss zu gehen aber das haette warscheinlich auch wenig sinn gemacht und ewig gedauert.












 Nach einem kleinen fotoshoot haben wir uns wieder ueberwinden koennen wieder auf unsere drahtesel zu steigen und weiterzufahren bzw zu schieben. Also wenn die strassenverhaeltnisse ein bisschen besser gewesen waeren, waers ja total idyllisch gewesen aber so mussten wir echt alle 20min ne pause machen um wieder kraft zu schoepfen.
Aber es hat sich ja auf jeden fall gelohnt, die landschaft war einfach priceless! Alles noch ganz unberuehrt und sauber mit ganz vielen straeuchern und baeumen und wunderschoenem meer (leider war das meer nur schoen anzuschauen und eher schwimmuntauglich).
so gings dann die ganze zeit dahin, fahrrad schieben, pause machen, fotos schiessen, landschaft geniessen und zwischendurch mit anderen bikern quatschen und fragen von welcher richtung sie kommen bzw ob sie wissen wie langs noch is bis man wieder im village is und ob die strasse wieder fahrbarer wird.











Zwischendurch hatten wir dann kurz nen schock weil wir uns an einer landkarte orientieren wollten und die gemeint hat, dass wir erst 1/3 der strecke geschafft hatten (waren aber schon 2h unterwegs!) aber gottseidank warens dann doch nur noch 10min bis zum village :)
mit vielen schoenen fotos und eindruecken sind wir dann voellig k.o. Um 5:30 am anderen ende des villages angekommen und haben uns sofort in ein cafe niedergelassen um uns zu staerken.
Nach und nach kam dann unsere energie wieder zurueck und wir waren stolz, dass wir die inselumrundung gemacht und ueberstanden hatten :)
haben dann beschlossen noch mal kurz beim tana quita vorbeizuschauen und zan "hi" zu sagen. Leider war der heut nicht da aber dafuer haben wir mit seinem freund ein bisschen small talk betrieben und er hat versprochen zan auszurichten, dass wir da waren und morgen noch mal vorbeischauen werden.

nach dem slalom ride durchs village haben wir dann unbeschadet unsere bikes wieder abgegeben und sind ins hotel gehumpelt (der sattel hat unseren hintern ziemlich zugesetzt :D) und haben erst mal ausfuehrlich geduscht.

um 8 haben wir uns wieder mit hadi auf den balkon gechillt. Wir reden mit ihm echt ueber alles und nichts, also ueber die kulturellen unterschiede zw asien und europa, ueber fussball spieler (er is n grosser david beckham fan), ueber unsere familien und und und. Das faszinierende ist, dass, obwohl wir so viel und oft reden, uns nie der gespraechsstoff ausgeht und wir immer was zu lachen haben :)

sind dann noch nen sprung ins village spaziert und haben uns dafuer entschieden unser dinner in der trattoria italiana einzunehmen- buonissimo!

liebe gruesse an zu hause!

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